theme

Überbauung Bahnhofstrasse, Wil

Die Stadt Wil geniesst als Knotenpunkt und Regionalzentrum der Ostschweiz und mit der sehr guten Anbindung an die Zentren im Westen und Osten eine grosse Bedeutung. Die Grundstücke an der Bahnhofstrasse 1-11 liegen zentral und bestens erschlossen direkt beim Bahnhof. Das Projekt ging aus einem zusammen mit der Stadt Wil durchgeführten Studienauftrag mit namhaften Architekturbüros hervor. Es sollen Raum und Flächen für Dienstleistungen und Detailhandel, aber auch für urbanes Wohnen geschaffen werden. Die Stadt Wil wird als Ersatz für die bestehende Veloanlage im Neubau über 400 unterirdische Veloabstellplätze realisieren, die direkt mit der Perronunterführung der SBB und dem Radwegnetz verbunden sind. Entlang der Bahnhofstrasse werden die Gebäude über die Arkaden erschlossen. Auch die Anlieferungszone für die Geschäftsflächen liegt an dieser Lage. Richtung Süden gelangt man direkt auf die Perronanlage und zu den Zugsverbindungen.

Aufgrund der Lage mit dem Geleise im Süden, der Bahnhof- und der Huebstrasse im Norden und Osten sind die konstruktiven Anforderungen an Statik, Haustechnik und Bauphysik sehr hoch. Die Gebäude sind massiv geplant. Die Fassade besteht aus vorgehängten Betonelementen und Holz-/Metallfenster mit Leichtmetall-Rafflamellenstoren. Die Innenhöfe sind begehbar und mit Dachgärten belebt. Sämtliche Geschäfts-und Wohnräume sind mechanisch belüftet. Die Energieerzeugung erfolgt mit Erdsonden und Wärmepumpe, ergänzt mit Gas zur Abdeckung der Spitzen. Für die Geschäftsräume besteht zudem die Möglichkeit der Kühlung.

Bauherr

mettler2invest, St.Gallen

Totalunternehmer

Raumwerk AG, Romanshorn

Architekt

Staufer und Hasler, Frauenfeld

Bauzeit

2017-2019

Bausumme

Fr. 70 Mio.

Zurück